Open Software
Auf dem Open Software Themenabend am 16. November haben wir freie Software aus verschiedenen Anwendungsbereichen vorgestellt. Der Großteil ist auch für Windows und Mac Systeme verfügbar, so dass auch hier ein umsteigen möglich ist. Folgende Software wurde vorgestellt:
Gimp Bildbearbeitung
Wer schon einmal vor dem Problem stand ein paar Retuschen oder ähnliche Veränderungen an einem Foto vornehmen zu müssen, wird in Gimp ein zuverlässiges und auch sehr mächtiges Werkzeug finden. Von der schnellen Entfernung von Flecken, Kratzern und roten Augen bis hin zu komplexene Manipulation über Ebenen, Ebenenmasken und Filtern bietet Gimp so ziemlich alles, was das (Fotografen-) Herz begehrt. Hinzu kommt, dass alle gängigen Bildformate verstanden werden und viele andere über Plugins nachgerüstet werden können. Wer sich näher für die Bedienung interessiert oder Schritt-für-Schritt Anleitungen sucht, wird auf der offiziellen Website schnell fündig. Leider sind die Tutorials dort alle Englisch, aber dank der Bebilderung meistens gut zu verstehen.
Gimp ist in vielen Sprachen und für die drei wichtigen Betriebssysteme Linux, MacOSX und Windows verfügbar.
www.gimp.org
F-Spot Bilderverwaltung
F-Spot importiert Bilder aus bereits bestehenden Ordnern, Wechseldatenträgern und angeschlossenen Kameras und verwaltet sie als Katalog. Jedem Bild können eine oder mehrere Markierungen (sog. Tags oder Labels) angefügt werden. Es existieren fünf vorgefertigte Markierungen die jedoch problemlos durch eigene erweitert werden können. Anhand der Markierungen lassen sich die Fotos gruppieren und somit übersichtlich anzeigen. Im oberen Bereich befindet sich unter der obligatorischen Werkzeugleise eine Zeitleiste, die auch wahlweise Ordner repräsentieren kann. Mit der Zeitleiste lässt sich auch bestimmen, welcher Zeitraum angezeigt werden soll.
Der Hauptbereich stellt die Fotos als Vorschaubilder dar, ein Doppelklick öffnet das gewählte Bild im internen Editor. Wahlweise kann man auch einen vorhandenen externen Editor wählen, worauf F-Spot fragt, ob eine neue Version des Fotos erstellt werden soll. Auf die Weise bleiben die Originale erhalten und Modifikationen können blitzschnell rückgängig gemacht werden. Eine ausgezeichnete Exportfunktion bietet Schnittstellen zu Flickr, Picasa, Gallery2 oder kann Bilder direkt auf CDs brennen.
F-Spot ist ausschließlich für Linux erhältlich, da das Programm noch recht jung ist, hält sich auch die Informationsdichte noch in Grenzen. Jedoch sind viele Funktionen intuitiv erfassbar und die Arbeit mit Bildern wird einem durch die integrierte Versionierung erleichtert.
www.f-spot.org
Inkscape Vektorgrafik
Mit Inkscape verfügt die Open Source Welt über ein mächtiges Vektorgrafikprogramm, welches sich vor Marktführern wie Freehand oder Adobe Illustrator nicht zu verstecken braucht. Zur Erstellung von Logos, grafischen Flyern oder Plakaten, Stadtplänen oder technischen Diagrammen stellt es alle notwendigen Werkzeuge zur Verfügung. Die erstellten Grafiken sind im offenen SVG-Format, der Import von Adobe Illustrator Dateien ist ebenso möglich wie das Speichern in diesem und vielen anderen Formaten. Eine Besonderheit der neuen Version ist die integrierte Konferenzschaltung, die das gleichzeitige Arbeiten an einem Dokument von verschiedenen Personen ermöglicht.
Verfügbar für Linux, Windows und Mac in über zehn Sprachen.
www.inkscape.org
Dia Diagrammeditor
Hier erscheint in Kürze ein Text über Dia.
Kivio Diagrammeditor
Hier erscheint in Kürze ein Text über Kivio.
Scribus Desktop Publishing
Scribus ermöglicht das grafische Layouten von Plakaten, Flyern, Büchern und anderen Printpublikationen. In den Fußstapfen von InDesign, PageMaker und Quark Express können Rahmen für Bild und Text angelegt und mit diversen Eigenschaften versehen werden. Durch die Unterstützung des Vierfarbraums CMYK und dem integrierten PDF bzw. Postscript-Export können druckfertige Dokumente angelegt werden. Das Scribus-Dateiformat basiert auf XML, der Import von propietären Dateiformaten aus den genannten Programmen ist nicht möglich.
Verfügbar für Linux, Windows und Mac in 27 Sprachen.
www.scribus.net
Kile LaTeX-Editor
Hier erscheint in Kürze ein Text über Kile.
Nvu HTML-Editor
Nvu ermöglicht Webseitenerstellung nach dem WYSIWYG-Prinzip. Basierend auf dem Mozilla-Composer tritt er die Konkurrenz zu Dreamweaver, FrontPage und Co an. Tabellen, Formulare, Bilder und Links können per Knopfdruck hinzugefügt und über grafische Menüs konfiguriert werden. Der integrierte FTP-Client erleichtert das Site-Management durch synchronisierten Upload.
Verfügbar für Linux, Windows, Mac in elf Sprachen.
www.nvu-composer.de